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Zahnentfernung - Wadin Med

Zahnentfernung

Die Entfernung eines Zahnes kann in folgenden Fällen notwendig sein:

  • Infektion des Zahnes , welche zu einer chronischen Entzündung führt (zB. bei oberen Zähnen kann eine Nebenhöhlenentzündung entstehen)
  • beweglicher, schmerzender, kariöser Zahn
  • Entfernung gesunder Zähne mit dem Ziel einer Zahnregulierung
  • durch Weißheitszahn oder Eckzahn herbeigeführte Beschwerden
  • Entfernung falsch gewachsener Zähne mit dem Ziel einer Prothese

Aufgaben vor der Operation

Vor dem Eingriff wird auf jeden Fall eine gründliche zahnärztliche Untersuchung und eine visiographische Röntgenaufnahme durchgeführt. Der Arzt entscheidet auf Grund der Röntgenaufnahme, ob eine einfache Zahnentfernung ausreicht, oder ob man die Entfernung mittels einer Operation machen muss. Sowohl der Facharzt für zahnärztliche Chirurgie als auch der mundchirurgische OP-Raum stehen zur Vefügung, denn in beiden Fällen ist der Eingriff sofort durchführbar. Es ist wichtig, dass der Patient vor dem Eingriff etwas isst, denn nach der Betäubungsinjektion darf man solange nicht essen, bis das Taubheitsgefühl verschwindet (3-4 Std.).

Einfache Zahnentfernung

Der Eingriff wird mittels einer lokalen Anästhesie (Lidocain-Injektion) durchgeführt. Der Zahnarzt klappt mit Hilfe eines Abdruckinstrumentes das Zahnfleisch vom Zahn, und entfernt mit der Zange den Zahn. Wenn der zu ziehende Zahn entzündet ist, muss das in der Wundhöhle gelegene entzündete Gewebe auch entfernt werden. Die Wundränder nähert der Arzt mit Druck aneinader. Nach dem Eingriff muss man 15 Minuten lang auf einen Aufbisstupfer beißen. Wenn die Wunde nicht mehr blutet, darf der Patient nach Hause gehen.

Operative Zahnentfernung

Es kommt häufig vor, dass man den Zahn nicht mehr leicht entfernen kann. Dazu ein Beispiel: der durch Karies verursachter zerquetschter Zahn, welcher bei der Ziehung durch die Zange zusammenbrechen würde; bei eingekeilten Weisheitszähnen, Eckzähnen und den oberen Mahlzähnen, wenn die Kieferhöhle der Zahnwurzel sehr nahe liegt, und die Gefahr besteht, dass mit einer Eröffnung des Kieferhöhlensystems zu rechnen ist. In solchen Fällen entfernt der Zahnarzt den Zahn operativ.
Der Eingriff wird mit einer Lokalanästhesie (Lidocain-Injektion) durchgeführt. Der Zahnarzt setzt einen Schnitt um den Zahn, klappt das Zahnfleisch ab, entfernt mit einer Meißel den um die Wurzeln liegenden Knochen, und hebt den Zahn heraus und schließlich beendet der Arzt die OP mit einer Nähte. Wenn es nötig ist, bekommt der Patient eine Blutstillende Injektion dem Eingriff nachfolgend. 30 Minuten wartend, muss der Patient auf einen sterilen Aufbissstumpfer beißen, und darf nach de Blutung nach Hause gehen.

Nebenwirkungen und Aufgaben nach der Zahnentfernung

In der Regel kann man sagen, dass eine einfache Zahnentfernung sicherer und schneller heilt, als eine operative Zahnextraktion. Die eventuel eintretenden Nebenwirkungen, wie zum Beispiel die Lockerung der Nachbarzähne, die Zerstörung des Zahnfleisches sind üblicherweise Folgen einer einfachen Zahnentfernung.
Sickerndes Bluten kann vorkommen, in solchen Fällen muss man auf einen sterie Aufbissstumpfer beißen. Die Wunde darf man nicht saugen, mit Wasser ausspülen, einen Umschlag auf das Gesicht geben und mit einem Polster wärmen. Die Schwellung darf man täglich 5-6 Mal für 1-2 Minuten von außen kühlen. Nach dem Zähneputzen ist es empfohlen, die Mundhöhle 2-3 Mal täglich (zB. mit Chlorhexamed) zu desinfizieren. Schwere körperliche Betätigungen sollten Sie für 7-8 Tage vermeiden. Sie sollten während dem Schlafen Ihren Kopf nach oben stützen. Wenn es nötig ist, können Sie ein schmerzstillendes Medikament einnehmen, aber Antibiotika darf nur der Arzt verabreichen. Bei einer operativen Zahnextraktion wird die Nähte nach 5-7 Tagen entfernt.


 

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